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Neubau eines KindergartensMehr Qualität und mehr Platz für mehr Kinder!


Kinder bedeuten Zukunft.
Veränderungen sind anfangs oft unbequem, aber auch sie bedeuten Zukunft.

Wir wollen, dass unser Bünsdorf Zukunft hat.

Am 29. November 2020 lassen wir die Bürger*innen über den Kindergarten abstimmen!

Die Fragestellung zum Bürgerentscheid lautet:

Die Chancen
  • Der Seeblick bleibt erhalten, denn nur ein kleiner Teil des Seegrundstücks wird bebaut.
  • Die Badestelle bleibt für Alle erhalten.
  • Die Möglichkeiten für gemeinsamen Sport werden gestärkt.
  • Der neue Spielplatz kann vom Kindergarten und der Allgemeinheit genutzt werden.
  • Die neuen Räume können bei Gemeindefesten mitgenutzt werden.
  • Die Attraktion für Einwohner und Feriengäste bleibt erhalten.
  • Die Seewiese als Herzstück und Treffpunkt für Jung und Alt wird gestärkt.

Gesetzliche Pflicht

Die Gemeinde ist gesetzlich verpflichtet, KiTa-Plätze vorzuhalten. Faktisch ist die aktuelle Nachfrage so hoch, dass die vorhandenen Plätze nicht ausreichen. Nach derzeitigem Stand benötigen wir im Kita-Jahr 2021/22 mehr als 15 neue Plätze. Perspektivisch werden es noch mehr werden.

Wir brauchen jetzt einen neuen Kindergarten und nicht erst in 5 Jahren oder noch später!

Ja, es gibt Planungen für ein Neubaugebiet. Wann dieses jedoch erschlossen wird, ist unabsehbar. Bisher ist das B-Plan-Verfahren noch nicht einmal eröffnet. Eine Übergangslösung, um unsere gesetzlichen Pflichten zu erfüllen, ist jetzt schon aufgrund des Bürgerentscheids erforderlich. Aber eine langfristige Lösung „KiTa“ in Containern halten wir für unangemessen, unnötig und nicht finanzierbar.

Finanzielle Argumente

Es wurden für den KiTa-Bau bereits Fördermittel von 606.000 € bewilligt. Diese sind an den Standort Seewiese gebunden und entfallen bei einer Entscheidung gegen diesen Standort ersatzlos. Sämtliche bisherigen Planungsausgaben wären zudem verloren.

Und da zusätzlich zu den Baukosten noch die Kosten für den Grunderwerb, entsprechender Nebenkosten und neuerlicher Planungen aufgebracht werden müssten, bedeutet dies für die Gemeinde Mehrausgaben, die anderswo fehlen würden.

Fördermittel wird es voraussichtlich auch künftig geben. Aber: Ob und wann mit einer Förderung an einem alternativen Standort gerechnet werden kann, ist nicht absehbar.

Andere Gemeinden an den Kosten beteiligen

Richtig ist, dass die KiTa für drei Gemeinden Bünsdorf, Holzbunge und Neu Duvenstedt gebaut werden soll. Das sichert auch langfristig eine gute Auslastung. Mit den bereits bewilligten Fördergeldern ist dies für die Gemeinde Bünsdorf auch gut realisierbar und hätte den Vorteil, „Herr im eigenen Haus“ zu bleiben. Würden sich die Nachbargemeinden an dem Kindergartenneubau finanziell beteiligen, dann würden sie auch Miteigentümer – mit allen entsprechenden Rechten. Ganz abgesehen davon, dass eine eventuelle finanzielle Beteiligung der Gemeinden überhaupt nicht gesichert ist. Schließlich wäre der Bau ja auch ohne ihr Geld realisierbar.

Gefahren durch die Wassernähe

Wassernähe gibt es in Bünsdorf überall. So ist die Gefahr durch Wasser am aktuellen KiTA-Standort derzeit höher, als sie auf der Seewiese sein wird. Hier werden bewusst irrationale Ängste geschürt Zudem
werden die Kinder von Erzieher:innen beaufsichtigt.

Dorfentwicklung

Das Dorfleben beginnt im Kindergarten und führt über die Landjugend, die Feuerwehr, den Altenclub, die Kirche und viele andere Vereine zu einer gelebten Dorfstruktur! Mit dem Neubau können wir alle Kinder unserer Gemeinde aufnehmen. Damit müssen Eltern keine weiten Wege für Kinderbetreuung fahren.

Die Seewiese kann auch künftig für Sport, Spiel und Spaß genutzt werden! Darüber hinaus erhält die Gemeinde Räumlichkeiten, die für Jung und Alt bei Dorffesten o.ä. genutzt werden können.