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Ausgabe 2010
Inhaltsverzeichnis
- Aus der Fülle der Lebenserinnerugen
- Rückblick auf die Veranstaltungen des Altenclub Bünsdorf im Jahr 2010
- Alle Jahre wieder: Fahrt ins Blaue des Sport- und Schützenvereins Bünsdorf
- Ende der Faschingszeit in Bünsdorf
- Unsere Jugendfeuerwehr
- Brandschutzerziehung
- Das Feuerwehrjahr 2010
- Das Jahr 2010 im Kindergarten Bünsdorf
- Wildunfälle - Was tun?
- Neujahr 2011
- Wer oder was ist eigentlich fördern und betreuen e.V.?
- Wi töuft al op Fiete!
- Wer kennt sie noch? - Die Schirnauer Mühle
- Ungebetene Anrufe
- Der Bürgermeister informiert:

De Bünsdörper 2010
Aus der Fülle der Lebenserinnerugen
Kurt Kühne
In Groß Golmkau, das 1920 an den Freistaat Danzig abgetreten worden war, wurde Kurt Kühne am 23. Januar 1927 geboren. Dort hatten seine Eltern, die aus Klein Ammensleben bei Magdeburg gekommen waren, 1904 eine Siedlerstelle übernommen. Nach einer glücklichen Kinderzeit mit vier Geschwistern und einer Schulzeit beim schlagfreudigen Lehrer Hoffmann kam Kurt 1941 bei Bromberg in eine Lehre als Geflügelzüchter. Er brach sie aber bald ab und begann eine Landwirtschaftslehre beim Landwirt Johannes Dyck in Weßlinken in der Danziger Niederung. Nach dem Besuch der Landwirtschaftsschule in Zoppot und Bülau schloss er die Ausbildung mit einer Prüfung als Landwirtschaftsgehilfe ab. Am 15. November 1944 musste er zum damals verbindlichen Reichsarbeitsdienst. Schon kurz darauf im Januar 1945 wurde er zur Wehrmacht nach Kornwestheim eingezogen. Von dort ging es zum sogenannten Endkampf nach Mecklemburg. Das war eine vor allem ständig lebensbedrohliche Zeit mit kläglichen Abwehrversuchen gegen Panzer, Kriegsende, Gefangennahme, Menschen- und Gütertransporten, die im Oktober 1945 mit seinem und seiner Familie Verbleib in Vogelsang-Grünholz ihren vorläufigen Abschluss fand.
Ilse und Kurt Kühne heiraten 1953 in Damp
Kurt konnte in der Damper Schau wieder in der Landwirtschaft arbeiten. Mit einem Lehrgang in Flensburg für Milchkontrollangestellte in den Jahren 1952 und 1953 ging es für Kurt Kühne wieder aufwärts. Und besonders mit einem Fest in Karby am 19. Januar 1952, denn dort lernte Kurt seine Ilse kennen. Schon 1953 heirateten beide in Damp und im gleichen Jahr erhielt Kurt nach einer Zeit der Urlaubsvertretungen seinen eigenen Kontrollbezirk in Bünsdorf mit damals noch 20 landwirtschaftlichen Betrieben. Heute ist in diesem Gebiet die Zahl der Betriebe mit 3 wesentlich geringer, die der Milchkühe allerdings deutlich höher.
Ein verletzungsbedingter längerer Aufenthalt Kurt Kühnes in der Krankenstation in Schirnau führte dazu, dass der Vorgänger von Pastor Schwarz in Bünsdorf als Schwindler entlarvt wurde. Als nämlich das Gespräch mit einem Bettnachbarn in Schirnau einmal auf den gegenwärtigen Pastor kam, sagte der Mitpatient: "Der ist kein Pastor, den kenn ich, der war Pferdehändler. "
Bis 1964 übte Kurt diese Kontrolltätigkeit aus. Danach war er bis 1990 als Zivilarbeiter in der Wehrtechnischen Dienststelle der Bundeswehr gärtnerisch tätig. Ehrenamtlich war Kurt Kühne von 1954 bis 1976 Kassierer in der Freiwilligen Feuerwehr, der er seit 1953 angehörte, und über viele Jahre und mit viel Freude Schießwart für die Jugend. Eine Wohnung fand Kurt Kühne im März 1954 zunächst in Steinrade und im September 1955 konnte er nach Bünsdorf umziehen.
1956 wurde die Familie durch Zwillinge bereichert. 1957 konnte er die Hühnerinsel an der Schirnau in Bünsdorf pachten und somit privat die Verbindung zu seinem Beruf als Landwirt durch Kleinviehhaltung knüpfen. Aber auch Hühner, Schweine, Enten, Gänse, Puten und Kaninchen wurden auf der so genannten Hühnerinsel gehalten. Kühnes Schafe, die später noch dazu kamen, sind vielen im Ort ein fester Begriff. Viele Jahre suchte nun Familie Kühne nach einem Baugrundstück. Von der Kirchengemeinde erhielten sie 1960 eine Zusage. Auf diesem Grundstück bauten sie ein Haus und wohnen dort noch heute. Seine alte Heimat konnte er, seit 1981 bisher fünfmal besuchen - zum Teil mit anderen Bünsdorfern - und wurde dort von den Polen sehr freundlich aufgenommen. Kurt Kühne fand den ehemals elterlichen Hof
in gutem Zustand vor.
[Text: Wolfgang Zielonka]
Rückblick auf die Veranstaltungen des Altenclub Bünsdorf im Jahr 2010
Das Jahr 2010 begann im Januar für den Bünsdorfer Altenclub mit einem Vortrag von Anne Menzer aus Fockbek. Sie ist von Beruf Lehrerin und widmet sich jetzt im Ruhestand der plattdeutschen Sprache. Sie schreibt kleine eigene Artikel und liest humorvolle und auch ernste Geschichten und Gedichte bekannter Schriftsteller vor.
Unsere Bingo-Veranstaltung im Februar war wie immer sehr beliebt. Hundert Gewinne wurden von Ilse Kühne, Ilse Thode und Elisabeth Kuhr vorher eingekauft und dann sorgfältig aufgebaut und mit Nummern versehen. Ilse Thode stand am Bingobrett und gab die jeweils gezogene Nummer bekannt. Anfangs wollte sich das Bingoblatt gar nicht füllen, doch dann kam immer häufiger der Ruf "Bingo! ." Unsere fleißigen Helferinnen ließen Lose ziehen und brachten die Gewinne zu den Teilnehmern. Gertrud Kath las uns dann eine lustige Geschichte vor und es wurde auch gesungen. Wir freuen uns, dass Heinz Bening uns hierbei mit seinem Akkordeon begleitet.
Ein besonderer Vortrag wurde uns im März zuteil. Frau Wiese, eine ehemalige Hebamme, 89 Jahre alt, war aus Lütjenburg angereist und hat uns aus ihrem aufregendem und interessanten Leben als Hebamme erzählt. Sie hat mehrere Bücher verfasst und bot uns auch ihre CDs an.
Im April mussten wir kurz improvisieren, da Reinhard Albers aus Neumünster, der uns einen Diavortrag über Paris halten wollte, aufgrund des Vulkanausbruchs in Island, auf Kreta hängen geblieben war. So rief ich Frau Horn aus Altenholz bei Kiel an und welch ein Glück, sie hatte Zeit für uns und hat uns einen sangesfreudigen, lustigen Nachmittag beschert.
Im Mai fuhren wir dann zum Erlenhof nach Aukrug-Innien. Wir besichtigten dort die Einrichtung für behinderte Menschen die in den einzelnen Werkstätten sinnvolle Arbeit verrichten. Im Sonnenschein fuhren wir dann nach Willenscharen um bei Familie Fölster den Kaffee zu genießen. Aus einem ehemaligen Bauernhof wurde hier ein schönes Restaurant geschaffen mit sehr persönlichem Ambiente.
Am 26.06.10 ging es dann nach Travemünde, im Maritimhotel im 36. Stock nahmen wir den Kaffee ein mit Rundblick auf die Ostsee, die Trave, den Strand und die Kurpromenade. Anschließend besuchten wir die Kirche und das kleine Heimatmuseum des Ortes. Herzlich begleitet wurden wir von Frau Luft, ehemalige Steinraderin jetzt wohnhaft in Travemünde. Sie hatte für uns auch noch eine Fahrt mit der Travebahn organisiert. Wir hatten hierbei viel Spaß.
Unsere Fahrt im August führte uns nach Wesselburen. Zuerst konnten wir im Colloseum einen Vortrag über die Sauerkrautherstellung hören und dann auch
einige Produkte probieren. Der Museumsbesuch im 1. Stock war allerdings keine gute Idee, denn die Teilnehmer waren mehr an dem Laden interessiert als an Dithmarschens Kohlgeschichte. Zum Kaffeetrinken fuhren wir ins Garten-Cafe zu Frau Köster. Sie hat ein ehemaliges Wohnhaus zu einem lustigen Cafe umgestaltet. Es gab dort viel zu sehen und wir hatten viel Spaß. Der Besuch in der Wesselburener Kirche mit dem auffälligen Zwiebelturm rundete diesen
Ausflug ab.
Einen Vortrag von Herrn Maas über Feierlichkeiten im Nahen Osten hörten wir im August im Gemeinderaum der Kirche. Es war sehr interessant und mit 42 Personen gut besucht.
Unsere Erntedankfeier im Oktober wurde wieder gestaltet durch die Landjugend Theatergruppe mit dem Stück Kreiselspiele und dem Holzbunger Chor, die immer wieder mit fröhlichen Liedern zum Mitsingen einladen.
Im November konnte Herr Albers aus Neumünster dann einen Vortrag über das Elsaß halten. Mit viel geschichtlichem Hintergrund und tollen Dias macht er große Lust auf einen Besuch in diese wunderschöne Gegend.
Unsere Weihnachtsfeier am 11.12.10, die wir mit den politischen Gemeinden gemeinsam ausrichteten, war der Höhepunkt des Jahres. Die Kindergartenkinder unter der Leitung von Frau Jost und Frau Richter sangen lustige und schöne Weihnachtslieder, und es wurden sogar einige Gedichte aufgesagt. Die Kinder verteilten anschließend Kuchen an die Gßste aus ihrer Weihnachtsbäckerei. Sehr beeindruckend war die Gesangseinlage des Gospelchors unter der Leitung von Christina Riewesell, die mit der Gitarre begleitete. Dann kam die Jungschar dazu, die dann kräftig mitsang. Wir danken ganz herzlich Frau Riewesell und den Jugendleitern für die Darbietung. Um 16 Uhr gab es dann an der festlich geschmückten Kaffeetafel den leckeren Gewürzkuchen, Klöben und Käsebrot. Anschließend hatte der Holzbunger Chor seinen Auftritt und wir konnten alle kräftig mitsingen. Die Andacht von Beate Schubert war wieder sehr besinnlich und regte zum Nachdenken an. Ein Überraschungsgast kam dann noch um sich vorzustellen, es war die Vertretungspastorin Frau Kilian-Heinze, die die Nachfolge von Frau Thomsen - Krüger antritt. Mit dem Lied Stille Nacht, heilige Nacht
konnten wir einen
schönen Nachmittag abschließen.
Wir hoffen auch im nächsten Jahr interessante Angebote für unsere Seniorinnen und Senioren anbieten zu können.
[Text: Ilse von der Ahe / Karin Henne]
Alle Jahre wieder: Fahrt ins Blaue des Sport- und Schützenvereins Bünsdorf
Wegen anderer Termine fand die Traditionsfahrt ins Blaue in diesem Jahr erst am 2. Sonntag im Juni, also am 13. Juni statt.
Wieder fanden sich viele Bünsdorfer und Radler aus den umliegenden Gemeinden ein, um einige Stunden Rad zu fahren und vielleicht Wege zu entdecken, die man noch nicht kannte. über Bistensee erreichten wir den Fresensee und umfuhren ihn. Dann kamen wir nach Damendorf, um dort einen idyllischen Weg hinter den Häfen zu erkunden. Auf Nebenwegen ging es dann nach Groß Wittensee und durch Klein Wittensee und Sande zurück nach Bünsdorf. Dort erwartete die Gruppe wieder ein leckerer Grillimbiß, der wieder wie auch in den Jahren zuvor von Uwe Oelerking und seiner Familie vorbe-
reitet worden war.
Ganztagestour der Frauengymnastikgruppe
Unsere Ganztagestour am Sonnabend, dem 28.08.2010 sollte in diesem Jahr nicht ganz so weit führen und so fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Damp. Wer konnte, nahm sein Fahrrad mit und für die anderen hatte ich Fahrräder bei der Fahrradvermietung Damp angemietet. Bei sonnigem, wenn auch etwas kühlem Wetter erreichten wir den Großparkplatz in Damp und stärkten uns erst einmal mit Kaffee und belegten Brötchen, denn das Frühstück hatten wir dabei. Nach dem die Leihfahrräder verteilt waren, starteten gutgelaunt 26 Frauen. Wir ließen das Ostseebad Damp mit seinen Bettenburgen hinter uns und fuhren weiter immer an der Ostsee entlang Richtung Norden. Die Sonne schien, die Ostsee war himmelblau und auch Schiffe und Boote konnten wir betrachten. Hinter dem Schwansener Noor begann die Steilküste und wir mussten uns landeinwärts wenden. Wir radelten durch Schönhagen am Schloß vorbei und am Campingplatz konnten wir wieder mit Blick auf die Ostsee weiterfahren. Die Baustelle Olpenitz
umfuhren wir etwas weiträumiger, weil ich auf der Vorfahrt festgestellt hatte, dass die Wege dort sehr schlammig und unwegsam waren. Kurz vor Kappeln nieselte es leider etwas, und auch der Wind von vorn machte uns etwas zu schaffen. Als wir die Klappbrücke über die Schlei überquert hatten, schoben wir deshalb unsere Fahrräder am Hafen entlang und durch die Fußgängerzone.
Ein wenig ausgeruht, ging es wieder weiter und zwar an der Nordseite der Schlei entlang über sehr schöne Wege bis nach Arnis, der kleinsten Stadt Deutschlands, und die Sonne schien auch wieder. In der Strandhalle Arnis hatte ich uns angemeldet und wir ließen uns dort das sehr leckere Essen schmecken. Während des Mittagessens, wir saßen ja drinnen, ging ein heftiger Regenguss nieder. Aber pünktlich zum Aufbruch war es wieder trocken. Die Schlei überquerten wir mit der Fähre und radelten dann über das Gut Karlsburg mit seinem schönen Herrenhaus durch das Karlsburger Holz zum Gut Grünholz. Unser Weg ging weiter durch Vogelsang-Grünholz am St. Johannis-Stift vorbei mit Stop auf dem Gutshof Damp. Dort, wir konnten schon die Hochhäuser vom Ostseebad Damp sehen, passierte es, eine Mitffahrerin hatte einen platten Reifen. Schnell informierte ich unseren Fahrradverleiher und der kam umgehend mit dem Auto und holte Fahrrad und Fahrerin ab. Wir anderen fuhren das kurze Stück weiter zu unserem Ausgangspunkt.
Nach dem wir die Fahrräder wieder abgegeben bzw. die eigenen verladen hatten, trafen wir uns wieder im Cafe an der Promenade um den schönen Tag bei Kaffee und Kuchen zu beschließen. Wieder hatten wir viel gesehen und erlebt und ich war erleichtert, dass außer einem Platten alles gut gegangen war.
[Text: Christiane Schnack]
Ende der Faschingszeit in Bünsdorf
Am 25. Februar 2010 feierten wir erneut mit zahlreichen Kindern und Eltern aus Bünsdorf und den benachbarten Gemeinden ein ganz tolles Faschingsfest im Landgasthaus "König Ludwig"
. Mit einem abwechslungsreichen Programm für junge und etwas ältere Kinder sowie für jung gebliebene Eltern sorgten unsere Kindergärtnerinnen für ein ansprechendes und spannendes Programm. Zahlreiche Mütter und Väter sorgten wiederum mit Kuchenspenden dafür, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Allen die zum Gelingen beigetragen haben, gebührt an dieser Stelle unser Dank.
So wollen wir am Aschermittwoch, 9. März 2011, in Bünsdorf die aktuelle Faschingssaison mit dem Kinderfaschingsfest im Landgasthaus "König Ludwig
" abschließen und laden alle Närrinnen und Narren herzlich ein. Um 15 Uhr beginnt das närrische Treiben mit vielen fröhlichen Spielen, Tanz und Gesang im großen Saal des Landgasthauses.
Wer also Lust hat, der merkt sich schon heute diesen Termin vor und trägt ihn in seinen Kalender ein. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich gesorgt. Mit Waffeln, diversen Kuchen und entsprechenden Getränken lässt sich bekanntlich noch schöner feiern. Gemeinsam mit dem Kindergarten Bünsdorf freuen wir uns wiederum auf eine rege Beteiligung und einen netten Nachmittag.
[Text: Thorsten Schulz]
Unsere Jugendfeuerwehr
Zur Zeit hat der Zweite Zug der Jugendfeuerwehr Am Wittensee 3 Mitglieder aus Holzbunge, 6 Mitglieder aus Klein Wittensee, 17 aus Groß Wittensee und aus Bünsdorf Maximilian Lachmair, Mirco und Fabian Oelerking, Christian Fedder, Malte und Mavin Wehde, Lucas Dentel und Benjamin Köhler. Lucas und Benjamin sind seit diesem Jahr mit dabei. Somit sind wir jetzt 34 Mitglieder. Seit dem Sommer 2010 sind mein Mann Thomas und ich Mitglieder des Betreuerteams für die Bünsdorfer Wehr.
Gerne würden wir aber auch noch Bünsdorfer Mädchen ab 10 Jahren bei uns begrüßen. Zur Zeit haben wir 5 Mädchen aus den anderen Gemeinden im Zug. Unsere Dienste sind alle zwei Wochen am Freitag ab 18:00 Uhr. Hier möchte ich nur über einige besonderen Aktivitäten berichten, da ansonsten der Bericht zu lang werden würde.
Im Juli haben wir unsere Patenwehr Göllin zu ihrem 70jährigem Jubiläum besucht. Das war ein ganz tolles Wochenende mit Lagerfeuer, Fackelumzug, einem Diskoabend im Zelt und einem Badevormittag am See. Der Gegenbesuch unserer Partnerwehr Göllin erfolgte im August. Im Zeltlager auf dem Sportplatz in Groß Wittensee verbrachten wir 5 tolle Tage. Einen spannenden Tag verlebten wir bei der Berufsfeuerwehr in Kiel, wo sich fast alle trauten, mit der Drehleiter knapp dreißig Meter in die Höhe zu fahren, um einen Blick über Kiel zu erhaschen. Wir haben Löschübungen und eine Seerettung mit der Wehr Groß Wittensee durchgeführt. Hierbei fuhren wir mit dem Rettungsboot auf den See hinaus und mussten eine Person retten. Das war interessant und sehr anstrengend und einige von uns wurden dabei auch ganz schön nass. Aber das Highlight für die Jugendlichen und uns war die Kanutour auf der Treene an einem sehr heißen Sommertag. Die Jugendlichen haben schnell herausgefunden, wie man eine Abkühlung bekommt. Bis auf zwei Kanus sind alle gekentert. Sehr zum Leidwesen der Betreuer, die dann natürlich mit baden gingen. Mit diesen Aktivitäten vergingen die fünf Tage wie im Fluge und leider fuhren dann die Gölliner zurück. Viele Übungstermine hatten wir dann mit Mirko Oelerking, Christian Fedder und Maximilian Lachmair für die Leistungsspange, die sie dann am 12.09.2010 mit Bravour bestanden haben. Dass dieses nicht selbstverständlich ist, wurde uns bewiesen, indem drei Wehren aus dem Kreis leider nicht bestanden haben. Auch an der Kreismeisterschaft im Volleyball haben unsere Jungendlichen teilgenommen. Hier mussten wir erfahren, wie schlecht es ist, wenn Mitglieder die Mannschaft einfach im Stich lassen und nicht zum Turnier erscheinen. Zu allem Überdruss fielen dann auch noch Maximilian und Christian krankheitsbedingt aus und so fehlten uns zwei wichtige Spieler. So mussten wir mit Jugendlichen, die vorher nicht mitgeübt hatten und ohne Auswechselspieler antreten Aber es zählt hier der olympische Gedanke - dabei sein ist alles und im nächsten Jahr spielen wir wieder mit.
Auf dem Dienstplan stehen neben Löschübungen aber auch die Begleitung von Laternenumzügen, theoretischer Unterricht, Spieleabende und auch mal ein Filmabend. Es macht uns großen Spaß mit den Jugendlichen zu arbeiten und wir freuen uns über jeden Neuzugang.
[Text: Kerstin und Thomas Fahr]
Brandschutzerziehung
Da ich im Betreuerteam der Jugendfeuerwehr viel Spaß an der Arbeit mit den Jugendlichen gefunden habe, ist das genau der Grund, warum ich mich entschieden habe, in der Brandschutzerziehung- und Aufklärung tätig zu werden. Ich bin die vierte im Team der Aufklärer des Amtes Hüttener Berge. Meinen ersten Termin hatte ich am 6.10.2010 in der Grundschule Groß Wittensee. Dort haben wir den Kindern den Umgang mit Streichhölzern und das Verhalten im Brandfall näher gebracht. Das Einkleiden des Feuerwehrmannes gehörte auch dazu. Am 08.10.2010 wurde dann eine Räumungsübung der Feuerwehr Groß Wittensee durchgeführt, wo ich dann vor Ort war und den Kindern die Vorgehensweise der Feuerwehr erklärt habe. Es ist statistisch erwiesen, dass durch die Brandschutzerziehung die Zahlen der zündelnden Kinder und auch die Todesfälle zurückgegangen sind. Allein dies besttigt mich in meiner Tätigkeit. In diesem Monat haben wir dann auch die Brandschutzaufklärung und Erziehung im Owschlager Kindergarten (125 Kinder und 16 Mitarbeiter) an zwei Tagen durchgeführt. Auch dort hat die Zusammenarbeit mit der Aktiven Wehr super funktioniert und Spaß gemacht. Wir klären aber nicht nur in Kindergärten und Schulen auf, sondern auch in Seniorenwohnheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Ich freue mich noch auf viele weitere Termine und verbleibe mit vielen herzlichen Grüßen!
[Text: Kerstin Fahr]
Das Feuerwehrjahr 2010
Was mir ganz spontan zum Feuerwehrjahr 2010 einfällt ist, dass es wettermäßig genauso anfing, wie es jetzt aufhört, nämlich mit viel Schnee. Unser erster Einsatz hing dann auch mit der Witterung zusammen. Was gibt es gemütlicheres im Winter, als ein schönes prasselndes Kaminfeuer! Das dachten sich auch ein paar Jugendliche im Erholungszentrum Bünsdorf. Schließlich ist dort jedes Ferienhaus mit einem Kamin ausgestattet. Schnell war das Feuer entfacht, doch ein lautes Knacken und Funken, die aus dem Kaminschlot schlugen, setzten der besinnlichen Stimmung ein jähes Ende. Die Sirene
trommelte innerhalb kürzester Zeit viele Kameradinnen und Kameraden zusammen und da der Anfahrtsweg denkbar kurz war, waren beide Einsatzfahrzeuge schnell vor Ort. Schon die Erkundung der Lage durch unseren Gruppenführer ergab, dass die wichtigsten Schritte, nämlich das sofortige Entfernen der Brennquellen, bereits erfolgt waren. Schornsteinbrände haben eine tückische Besonderheit; sie entstehen, wenn Rußablagerungen im Kaminschlot, die nicht selten durch das Verbrennen von zu feuchtem Holz auftreten, sich bei großer Hitze explosionsartig entzünden. Zum einen können diese Brände nicht klassisch mit Wasser gelöscht werden, da sich das Wasser bei der großen Hitze im engen Kaminschlot bei der Verdunstung schlagartig ausdehnt und dabei den Kamin sprengen kann. Zum anderen können sich durch die Verpuffung Risse im Schlot bilden, von denen aus sich Glutnester in das Gebäude weiter fressen können. Nach einer gründlichen Begehung und insbesondere nach der Abnahme durch den eilig herbeigerufenen
Schornsteinfeger, konnte das Gebäude wieder frei gegeben werden.
Auch unsere weiteren Einsätze in diesem Jahr verliefen glimpflich. Zusammen mit den Borgstedter Kameraden haben wir im Frühjahr eine kilometerlange Dieselspur abgestreut und im Herbst riefen uns die Borgstedter Kameraden erneut zu Hilfe. Nach starken Regenfällen von 40 l/qm innerhalb von 24 Stunden waren in Borgstedt unter der Bräcke direkt an der Eider vier Hausgrundstücke und mehrere Koppeln geflutet worden. Die Gärten
standen tatsächlich bis zu einem Meter unter Wasser und in einem Fall drang das Wasser bereits in ein Wohnhaus ein. Die Lage schien zunächst aussichtslos. Hochwasser in Borgstedt. Nach einer Stunde des Pumpens (unsere Pumpe allein schafft 800 l/min) war der Wasserstand noch um drei
Zentimeter gestiegen. Die Einsatzleitung erkannte den Ernst der Lage. Es wurden weitere Wehren nachalamiert und auch das THW wurde angefordert. Gegen Mittag hatten wir den Wasserpegel um ca. 5 cm gesenkt. Es sah nach einer langen Nacht aus. Jetzt wurde alles herangeschafft, was lenzen konnte (sogar die Güllepumpe eines Landwirts kam zum Einsatz) und mit vereinten Kräften gelang das zunächst für unmöglich Gehaltene. Gegen 17.00 Uhr waren die Grundstücke wieder vom Wasser befreit. Der Einsatz hatte jedoch seinen Tribut gefordert, drei Pumpen von befreundeten Wehren hatten der Belastung nicht standgehalten und waren defekt.
Aber auch zwischen unseren Einsätzen waren wir nicht untätig:
- Sieben Kameradinnen und Kameraden ließen sich in diesem Jahr zum Truppmann ausbilden.
- Unsere Atemschutzgeräteträger absolvierten erfolgreich einen Geräteträgerlehrgang und konnten ihre Kenntnisse auffrischen.
- An der von der Feuerwehr organisierten Erste-Hilfe-Ausbildung nahmen 18 Interessierte teil, von denen ein großteil Führerscheinanwärter aus unserer Gemeinde waren.
- Durch den Kreisfeuerwehrverband erfolgte eine Einweisung mit Vorführung in den Umgang mit Schaummittel zur Brandbekämpfung.
- Die Büdelsdorfer Kameraden haben gemeinsam mit uns den Einsatz von Schere und Spreitzer zur Bergung von Unfallopfern aus einem PKW an einem schrottreifen Fahrzeug geübt.
- Auch das topaktuelle Thema, Vorgehen der Feuerwehr bei Bränden an Photovotaikanlagen, haben wir uns erschlossen.
Wer soviel arbeitet, der darf auch mal feiern! Am 22.08. fand unser geselliges Familiengrillen statt, bei dem uns in diesem Jahr leider der Wettergott nicht so gewogen gestimmt gewesen war. Am 6. November dann der große, von der Feuerwehr veranstaltete, Herbstball im King Louie in Bünsdorf. Es gab eine Reihe von Ehrungen verdienter Kameraden und eine außergewöhnliche Gesangs und Tanzeinlage einer Kieler Damentanzgruppe, die unseren Wehrführer von seinem Stuhl riss und spontan eine flotte Sohle aufs Pakett legen ließ. Ja, wer nicht da war, der hat hier wirklich was verpasst!
Wie in jedem Jahr haben wir auch unsere Partnerwehr in Göllin besucht. Im Juli feierten wir das 70-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Göllin. Zur Indienststellung eines neuen, gebrauchten Fahrzeuges der Gölliner, einem LF 8/6 Allrad im Oktober, waren wir auch mit einer Delegation vertreten.
Das Wichtigste zum Schluss: Auch in diesem Jahr konnten wir erneut Nachwuchs
verzeichnen. Unsere Truppe wurde durch einen neuen Kameraden verstärkt! In Bünsdorf lassen wir nun nix mehr anbrennen
!
Nach einem ereignis- und lehrreichen Jahr 2010 wünschen die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bünsdorf allen Gemeindemitgliedern frohe und gesegnete Weihnachten und einen guten (sicheren) Rutsch ins neue Jahr!
[Text: Achim Holzhäuser]
Das Jahr 2010 im Kindergarten Bünsdorf
Ist das Jahr schon vorbei? Wo ist die Zeit zwischen diesen beiden Wintern geblieben? Fragen die wir uns als Betreuer und wie sicherlich noch viele Andere stellen.Diese Zeit war da und wurde genutzt für Neues und für Veränderungen. Wir erinnern uns gern an dieses Jahr, da viel erreicht wurde für den Kindergarten und die uns anvertrauten Kinder. Dank unserer aktiven Eltern und Elternvertreter konnte im Januar in nur 4 Tagen der Flurbereich, der Gruppen-, Garderoben- und Waschraum renoviert werden. In dieser Renovierungsphase wurde noch so manche gute Idee spontan umgesetzt. Hell und freundlich sind die Räume nun durch die neue Farbe und Gestaltung. Materialspenden haben hierzu beigetragen. Möbel Bergemann spendete ein gemütliches Kuschelsofa und ein Regal, das Neue Gardinenhaus aus Kiel einen bunten Vorhang für die Raumtrennung, Firma Thomas Höpfner spendete Teppiche für die Bau- und Puppenecke. Die renovierten Räume wurden mit positiven Kommentaren von den Kindern begutachtet und angenommen.
Seit dem Frühjahr gehen wir 1 x wöchentlich mit den Kindern zum Sport in die Turnhalle der Grundschule Borgstedt. Hierzu holt uns um 8.20 Uhr ein Bus ab und bringt uns um 9.50 Uhr zurück in den Kindergarten. Die Hinfahrt verbringen wir singend, mit Spaß und Vorfreude. Bei der Abfahrt und Ankunft im Kindergarten hat sich ein kleines Ritual entwickelt - der Busfahrer signalisiert hupend den Beginn und das Ende unserer Fahrt. Die Rückfahrt verläuft meist ruhiger, da einige müde und hungrig sind. Mit einem anschl. Frühstück sind wir dann wieder gestärkt zurück zu unserem Kindergartenalltag.
Zu Ostern gab es eine Überraschung für die Kinder, der Osterhase brachte uns Leopold. Dieser ist eine große weiße Kuschelmaus mit einer Größe von 140 cm. Jeder durfte ihn mit zu sich nach Hause nehmen und hat die Erinnerung in Leopolds Erlebnistagebuch eingetragen, gemalt oder mit Fotos dargestellt. Die Kinder fragen öfter ob sie ihn für eine Nacht oder ein Wochenende mitnehmen dürfen. Und so wird es Leopold nie langweilig bei uns, zumal er fester Bestandteil im Kindergartenspiel ist. Selbst bei den Gesprächskreisen hat er einen eigenen Stuhl und zum Sport ist er auch öfter dabei.
Im Frühsommer gab es einen Oma/Opa-Tag im Kindergarten. Jedes Kind durfte eine Oma oder einen Opa zum Frühstück und dem gemeinsamen Spiel einladen. An diesem Vormittag wurde mit Oma/Opa im Sandkasten gebuddelt, Memory gespielt, einige Kinder machten eine Führung durch den Kindergarten und jeder nahm sich die Zeit bei all diesen Aktivitäten. Schön war der Klönschnack
zwischen den Großeltern, die in den Fotoalben blätterten und die warme Frühlingssonne im Freien genossen. Eine Oma
sprach an diesem Tag zu einem anderen Opa
: "Das ich noch mal mit dir in den Kindergarten gehe.
"
Nun ist das Jahr fast vorbei und wir freuen uns auf das Jahr 2011. In Gedanken sind wir als Kindergartenteam schon auf dem Weg ins neue Jahr.
[Text: Monika Jost & Martina Richter]
Wildunfälle - Was tun?
Als Bünsdorfer Jäger möchte ich - Hans Kröger - in dieser Ausgabe des De Bünsdörper einige wichtige Informationen zum Thema "Wildunfall" weitergeben.
Fakten zu Wildunfüllen
In Deutschland ereignen sich alljährlich rund 200.000 Wildunfälle. Dabei sterben rd. 50 Menschen, mehr als 3.000 werden verletzt. Es entstehen Sachschäden von insgesamt über 400 Millionen Euro.
Ursachen von Wildunfällen
- Tiere können Geschwindigkeiten über 50 km/h nicht richtig einschätzen.
- Straßen stellen für Wild keine Grenzen dar, sondern sind Teil ihres Lebensraumes.
- Autofahrer messen den Warnschildern leider nur wenig Bedeutung zu und passen daher weder Geschwindigkeit noch Aufmerksamkeit entsprechend an.
Wildwechsel: Wann und Wo?
Wild wechselt ganzjährig. Der zeitliche Schwerpunkt liegt in den Monaten Mai und Oktober/November. Das Wild wechselt meistens in der Zeit von der
Abenddämmerung bis zur Morgendämmerung. Die Hinweisschilder auf Wildwechsel sind nicht ohne Grund aufgestellt: Lange Erfahrungen haben gezeigt, dass in den Bereichen dieser Schilder ständig Wildwechsel geschehen. Aber auch in anderen Bereichen sind Wildwechsel nicht ausgeschlossen.
Wildwechsel: Warum?
Wild wechselt, um von Deckung zu Deckung zu gelangen. Auch die Nahrungssuche, die Rivalenvertreibung in der Paarungszeit, vor allem aber Störungen, z.B. durch Menschen oder Hunde veranlassen Wild zu wechseln. Straßen gehören für das Wild zu seinem Lebensraum, vor allem wenn sie neu gebaut früher ungestörte Reviere zerschneiden.
Vermeidung von Wildunfällen
- Nehmen Sie Hinweisschilder auf Wildwechsel ernst, auch wenn Sie selbst dort noch nie Wild gesehen haben.
- Die größte Gefahr droht während der Dämmerung und in der Nacht.
- Beobachten Sie die Straßenrrnder, insbesondere in Waldgebieten aufmerksam.
- Taucht Wild am Fahrbahnrand auf: Blenden Sie sofort ab, Geschwindigkeit verringern und hupen. Beachten Sie: Ein Tier kommt selten allein.
- Unternehmen Sie bei kleineren Tieren (Hase, Fasan etc.) keine gewagten Ausweichmanöver.
Wenn es dann doch zum Unfall kommt - Maß nahmen bei Wildunfällen
- Anhalten und Warnblinkanlage einschalten.
- Warnweste anziehen!
- Unfallstelle sichern (z.B. Warndreieck).
- Verletzte retten und versorgen.
- Totes Wild von der Straße ziehen.
- Fluchtrichtung verletzten Wildes merken.
- Polizei unter Notruf 110 verständigen. Dabei einen möglichst genauen Standort angeben, dieser ist nötig zur schnellen Benachrichtigung des jeweiligen Revierjägers durch die Leitstelle der Polizei.
- Melden Sie jeden Wildunfall, auch wenn das Wild nach Ihrem Eindruck nicht verletzt ist.
Wichtig!
- Nicht an verletztes Wild herantreten.
- Verletztes Wild nicht selbst nachsuchen.
- Nehmen Sie getötetes Wild nicht mit, denn damit machen Sie sich strafbar.
- Entfernen Sie keine Spuren an Ihrem Fahrzeug, die auf einen Wildunfall hindeuten.
- Der Revierjäger stellt Ihnen eine Bescheinigung für Ihre Kaskoversicherung aus, dafür benötigt er aber die Spuren an Ihrem Fahrzeug.
[Text: Hans Kröger]
Neujahr 2011
Gemeinsam 'Punschen'
Liebe Bünsdorferinnen und Bünsdorfer, am Neujahrstag 2011 um 15 Uhr wollen wir gemeinsam mit Ihnen ganz zwanglos 'Punschen'. Hierzu laden wir Sie ganz herzlich ein. Treffpunkt ist unsere Grillhütte am See. Lassen Sie uns gemeinsam das Jahr 2010 Revue passieren und auf die Zukunft mit Glühwein oder alkoholfreiem Punsch anstoßen. Wir freuen uns, erneut mit vielen Mitbürgerinnen, Mitbürgern und Gästen nette Gespräche führen k
nnen. Egal ob Jung oder Alt, ob Mitglieder der CDU oder nicht, es sind alle Gäste herzlich Willkommen.
[Text: Thorsten Schulz]
Wer oder was ist eigentlich fördern und betreuen e.V.?
Wir, das sind Iris Sörensen, Birthe Löding, Ira Schröder und Karola Sieh-Petersen, sind der Vorstand des Vereins fördern und betreuen e.V. der Grundschule Borgstedt. Aus den Vereinen Betreute Grundschule Borgstedt e.V. und dem Förderverein Grundschule Borgstedt e.V. wurde im Jahre 2006 der jetzige Verein gegründet.
Folgende Aktivitäten werden durch den Verein angestoßen:
Nach der verlässlichen Schulzeit werden die Kinder bei Bedarf in der Betreuung durch bis zu zwei Betreuungskräfte beaufsichtigt. Die Kinder können wählen zwischen freier Spielzeit oder der Möglichkeit, ihre Hausaufgaben zu erledigen. Zurzeit werden bis zu 15 Kinder pro Tag betreut. Insgesamt nehmen 23 Familien dieses Betreuungsangebot in Anspruch. Nach den Herbstferien wurde ein neues Betreuungsteam zusammengestellt. Dieses besteht aus Monika Klein, Birgit Feldhusen, Miriam Nommensen, Wiebke Schnoor und Iris Sörensen. Wir versuchen den Ablauf und die uns zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten so zu optimieren, dass sich auch diese große Anzahl von Kindern bei uns wohl fühlt. Dafür würden wir uns sehr freuen, wenn auch Sie uns unterstützen würden durch Geldspenden für neues Spielzeug oder gut erhaltenes gebrauchtes Spielzeug. Ebenso würden sich die Kinder riesig über ein Sofa - gerne gebraucht - freuen.
Im Bereich Fördern
unterstützen wir folgende Projekte:
- Finanzierung der zusätzlichen Schulsportkraft,
- Finanzierung des Handarbeits- und Werkenunterrichts,
- Finanzierung der Theater AG,
- Teilfinanzierung des KSH-Angebotes in der Schule,
- Finanzierung des Ernährungsführerscheins.
Des Weiteren hat der Verein Musikinstrumente für die Musik-AG sowie die auf dem Schulhof befindliche Außentischtennisplatte angeschafft. Sollten Eltern finanzielle Unterstützung bei der Begleichung der Kosten für Ausflüge oder Klassenreisen benötigen, können sich diese vertrauensvoll an den Schulleiter wenden, da wir auch dort helfen.
Möchten Sie noch mehr über uns erfahren? Oder haben Sie Lust uns zu unterstützen? Dann wenden Sie sich bitte an Iris Sörensen (04331/352726) oder Karola Sieh-Petersen (04356/470).
[Text: Karola Sieh-Petersen]
Wi töuft al op Fiete!
Auf der Einwohnerversammlung am Donnerstag den 9. 12. 2010 im König Ludwig blieben fast keine Wünsche an eine schnelle Internetverbindung offen, bis auf mindestens den einen: "Wann kommt Fiete nach Bünsdorf?"
Diese Frage beantwortet auch das verteilte (und beiliegende) Flugblatt mit durchweg attraktiven und fairen
Angeboten nur mit einem bald
. Die Feinplanung
, abhängig von technischen Gegebenheiten, dem bekundeten Bedarf und den darauf beruhenden unternehmerischen Entscheidungen, liegt noch nicht vor. Wir haben nur die Möglichkeit, an der Bedarfsschraube zu drehen. Dabei gilt es zu beachten, dass mit unserer Unterschrift auf der Antwortkarte an Fiete Netwark noch nicht ein Vertrag abgeschlossen, sondern nur ein Interesse daran bekundet wird.
Den Meldungen in der Tagespresse konnten wir schon entnehmen, dass für die Zuleitungen von den Knotenstellen zum Haus in der Regel nicht Glasfasern, sondern die alten Kupferkabel benutzt werden. Hierzu erhielten wir auf der Versammlung die beruhigende Information, dass die Lage der Knotenstellen in Bünsdorf so zentral günstig liegt, dass eine Hochgeschwindigkeitsversorgung für den gesamten Ortsbereich gewährleistet ist. Da auch Telefon (mit Übernahme der alten Nr.) und Fernsehen angeschlossen werden können, wird wohl die schon zitierte Frage immer dringlicher: "Wann kommt Fiete ,,,?
"
[Text: Wolfgang Zielonka]
Wer kennt sie noch?

- Alte Schirnauer Mühle
Die Schirnauer Mühle
Rüstig und voller Lebensfreude saß mir eine 86-jährige Dame gegenüber. Auf einem Treffen der Heimatgemeinschaft Eckernförde lernte ich sie kennen. Nur wenige Tage später saßen wir in ihrem Wohnzimmer bei einer Tasse Tee im angeregten Gespräch.Als junges Mädchen lebte sie in unserer Gemeinde auf
Gut Schirnau. Der Vater, ein engagierter Landwirt, zog mit seiner Familie 1936 in das Verwalterhaus hinter dem Gutshaus und wirkte mit bei der Leitung der Geschicke des Hofes der Familie von Gyldenfeld. Cäcilie Nissen-Andersen, genannt Lili, eine seiner Töchter, berichtet mir voller Begeisterung über Vergangenes. So berichtet sie auch von der alten Schirnauer Mühle. An die Familie des Mühlen- und Gaststättenpächters Wilhelm Ströh kann sie sich noch gut erinnern. Die Kinder (drei Mädchen und der Sohn Johannes) halfen oft den engagierten Eltern, denn es gab viel Arbeit in der gut geführten Mühle und der Gastwirtschaft mit dem gepflegten Garten. Da das Gut Schirnau eine eigene Bootsanlegestelle am Kanal hatte, kamen viele Gäste auf ihrem Sonntagsausflug mit dem Ausflugsdampfer aus Rendsburg oder Kiel.
Vor einigen Jahren hat Frau Dronske, so heißt Lili heute, über diese Wassermühle alte Informationen gesammelt und festgehalten. Im 6. Jahrbuch der Heimatgemeinschaft von 1941 erwähnte Christian Kock diese Mühle. Sie war 1627 zur Zeit des 30jährigen Krieges noch im Besitz des Herzogs von Gottorf, des Bauherrn. Der Müller, sein Angestellter, erhielt neben einem Jahrgeld freie Wohnung, freie Feuerung und eine kleine Landnutzung. Die Mahlgäste bezahlten mit 1/16 des Mahlgutes, die sogenannte Matte. Diese wurde in der Mattenkiste gesammelt, die dann gefüllt in die Kornkammer des Herzogs nach Gottorf gebracht werden musste. Später als Pächter der Wassermühle durften sie diesen Lohn selber behalten. In der Topographie Schleswig-Holstein vom Anfang des 20. Jahrhunderts liest man: Der schöne parkartige Gutsgarten liegt an der teichartig erweiterten Schirnauer Au, welche den Abfluss des Wittensees bildet und die zum Dorf gehörende Wassermühle treibt. Die Landstraße führt an dieser vorbei und der Mühlenpächter unterhält zugleich eine Wirtschaft Im Jahre 1665 ist die Schirnauer Mühle von Christian Albrecht, Bischof des Stifts in Lübeck, Herzog zu Schleswig Holstein, Storman usw. an Heinrich von Ahlefeld auf Osterrade und Schirnau für 3000 Spezies verkauft worden. 1792 wurde sie von dem damaligen Besitzer des Gutes, Detlef von Liliencron wieder angekauft und gehört seit der Zeit zum Hof. Sehestedt und die anderen Güter sind hier lange Zeit mahlpflichtig gewesen. Nachdem der letzte Mühlenpächter verstorben war, wurde die Mühle nicht mehr genutzt. 1983 brannte das Wohnhaus des Müllers ab. Die Wassermühle war mit der Zeit sehr baufällig geworden, und heute sieht man dort nach dem vollständigen Abriss nur noch Rasen.
[Text: Connie Krüger]
Naturpark Hüttener Berge, unser Highlight
Der Naturpark Hüttener Berge ist an vielen Stellen ein Tor zur Ostsee. Bünsdorf gehört zum Naturpark Hüttener Berge. Viele Durchreisende haben das Kleinod Hüttener Berge noch nicht entdeckt. Das soll sich bald ändern. Das Projekt Besucherinformations- und lenkungssystem (BIS) soll ab 2011 für mehr Transparenz bei Einwohnern und Touristen sorgen. Das Erleben des Naturparks beim Fahrradfahren, Wandern, Reiten, kulinarischen Essensplätzen und anderen schönen Dingen soll erleichtert werden durch übersichtliche Karten, gut ausgeschilderte Themenrouten, zentrale Stelltafeln und leicht erkennbare Einfalltore in den Naturpark. Die so genannten Highlights sollen leicht zu finden sein.
Die Erstellung eines Waldkinderspielplatzes in den Forsten am Rammsee wird ein weiteres Projekt sein. Das Leben im Naturpark soll für die Einheimischen und Touristen attraktiver gestaltet werden. Aus diesem Grund haben 19 Mitgliedern im Juni 2009 den Naturparkverein Hüttener Berge
gegründet. Inzwischen sindwir 48 Mitglieder, davon 16 Gemeinden und 27 Einzelpersonen.
Der vom Landkreis Rendsburg-Eckernförde beauftragte Naturparkplan ist seit einiger Zeit fertig gestellt. Viele von Ihnen waren aktiv in den Workshops im Redderhus dabei.
Das Amt Hüttener Berge plant für 2011, das im Naturparkplan erwähnte Projekt Revitalisierung des Wittensees
voranzubringen. Hierzu werden die anliegenden Kommunen in Kürze eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, um die Einträge in den See zu verringern. Für das Thema Landwirtschaft wird im Januar ein Runder Tisch
bestehend aus Landwirten, Wasser- und Bodenverband, Landwirtschaftskammer, Bauernverband, untere Wasserbehörde und anderen Betroffenen, gegründet werden.
Ein seit langem immer wieder angedachtes Projekt nimmt zu meiner eigenen Freude zunehmend Gestalt an, der Rundweg um den Wittensee, am See entlang zwischen Haby und Bünsdorf. Die Umsetzung des Projektes bringt uns Einheimischen und den Besuchern des Naturparks einen attraktiven, erholsamen Rundweg um den See mit einer enormen Wegeverkürzung.
Die genannten Projekte zeigen, dass sich etwas tut. Wenn Sie Fragen, Anregungen und Projektideen ha-ben, ist der Vorstand (Hans-Claus Schnack, Klein Wittensee 1. Vorsitzender; Hans Ulrich, Damendorf, 2. Vorsit-
zender; Karl Klinke, Borgstedt, Kassenführer; Karola Sieh-Petersen, Bünsdorf, Schriftführerin sowie Ulla Gosch, Holzbunge, Friedrich Bartmann, Ahlefeld und Lydia Vaske, Bünsdorf alle drei Beisitzer/innen) für Sie als Ansprechpartner/in da.
Sprechen Sie uns einfach an, ob als Einzelperson oder als Aktive/r bei der Landjugend, den Landfrauen, den Sportlern, der Feuerwehr, den Jägern, der Kirche, als Unternehmer/in und Macher/in, dazu zählen auch die Landwirte und Förster und die Künstler. Ermuntern möchten wir hierzu auch die Senioren und Seniorinnen mit Ihrem breiten Erfahrungsschatz über die Region, in der wir leben. Nur gemeinsam können wir unseren ländlichen Raum attraktiv gestalten und weiter entwickeln. Einige von Ihnen haben schon aktiv in verschiedens-
ten Workshops mitgearbeitet. Bleiben Sie weiter am Ball, auch wenn Einiges nicht immer so schnell geht, wie jeder es sich wünscht.
Natürlich freuen wir uns jederzeit über neue Mitglieder und Förderer sowie Menschen, die über den Naturpark sprechen. Den Vordruck für eine Mitgliedschaft finden Sie hier...
Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht
[Text: Lydia Vaske]
Ungebetene Anrufe
Wer hat nicht schon das Telefon verflucht, wenn es klingelt. Gerade wenn man es sich auf dem Sofa bequem gemacht hat oder gerade zur Tür hereingehechtet kommt und dann - dann ist eine Telefongesellschaft oder ein
Energieanbieter oder eine sonstige Firma in der Leitung, die ihre Produkte anpreist. Allerdings hat der Gesetzgeber hier in den vergangenen Jahren bei den Gesetzen gegen unerlaubte Werbeanrufe permanent nachgebessert.
Viel schwieriger wird das Problem, wenn anonyme Anrufer einen belästigen. Noch schlimmer wird es bei obszönen Anrufen oder dem 'Stalking'. Da dieses in den vergangenen Wochen auch in unserer Gemeinde vorgekommen ist, weisen wir mit Unterstützung der Polizei auf folgende Punkte hin, die Sie bitte beachten sollten:
- Legen Sie den Hörer kommentarlos auf.
- Dokumentieren Sie alle Anrufe, damit Sie Beweismittel haben!
- Gehen Sie nicht mehr ans Telefon, sondernbenutzen Sie einen mit neutraler Stimme besprochenen Anrufbeantworter.
- Vermeiden Sie die Bekanntgabe Ihrer Telefonnummer.
- Beantragen Sie eine Geheimnummer.
- Weitere Hilfen und Informationen bekommen Sie unter folgenden Internetadressen:
- www.frauenberatung-sh.de
- www.weisser-ring.de
- www.polizei-beratung.de
- www.bmj.bund.de
[Text: Thorsten Schulz]
Der Bürgermeister informiert:
Mitteilungen aus der Gemeinde
Die Schneemengen, die in diesem Jahr gefallen sind, - einschließlich des Schnees von Anfang Dezember - haben sicherlich für Schleswig-Holstein Rekordwerte erreicht. Der Schneeräumdienst, der der Gemeinde bis zum Frühjahr bereits Mehrkosten von ca. 15.000,- € verursacht hatte, musste nun wieder mit vollem Programm anrücken. Auch die Bürger unseres Dorfes hatten damit zu kämpfen. Nach meinen Beobachtungen verlief der Winterdienst in unserer Gemeinde auch neuerdings recht gut und dafür gilt Ihnen mein Dank. Störungen, insbesondere an neuralgischen Punkten, können leider nicht immer sofort behoben werden, aber ich hoffe, dass die Beeinträchtigungen im Rahmen geblieben sind. Die Gemeinde hat auf dem Parkplatz an der Schirnau wieder Streusand gelagert, der auch für die Bürger zum eigenen Bedarf gedacht ist.
Straßenreinigungssatzung
Die Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Bünsdorf entspricht in vielen Punkten nicht mehr der aktuellen Rechtsauffassung und muss dringend geändert werden. Momentan ist eine gemeinsame Satzung der Gemeinden des Amtes Hüttener Berge in der Beratung, die aber noch nicht abschließend in den Bünsdorfer Gremien behandelt werden konnte. Die wesentliche Regelung, dass nämlich die Gemeinde die Reinigungspflicht der Gehwege und Teile der Straße innerhalb geschlossener Ortslagen auf die Grundstückseigentümer abwälzt, wird weiterhin Bestandteil sein. Die Grundstückseigentümer sind für die Verkehrssicherheit auf den Gehwegen zuständig. Entgegen der landläufigen Meinung ist die Gemeinde nicht generell verpflichtet, Schnee und Eis auf den Gemeindestraßen zu beseitigen, sondern muss dies nur an besonders gef?hrlichen und verkehrswichtigen Stellen durchführen. Die Rechtsprechung erwartet vom Verkehrsteilnehmer eine gesteigerte eigene Sorgfaltspflicht, die sich in einer angepassten Geschwindigkeit oder gar im Abbruch der Fahrt niederschlägt. Nun brauchen Sie keine Angst zu haben, dass die Gemeinde den Winterdienst einstellen wird. Wir werden weiterhin versuchen das größtmögliche Optimum der Verkehrssicherheit zu erreichen. Über die Regelungen der neuen Straßenreinigungssatzung werden Sie im Frühjahr weitere Informationen erhalten.
Zusätzlicher Raum für den Kindergarten
Der Kindergartenausschuss des Kindergartens Bünsdorf und die Gemeindevertretung hatten aufgrund der geringen Auslastung am Anfang des Kindergartenjahres empfohlen, die Einrichtung einer U3-Betreuung für unter 3-jährige Kinder - vorzusehen und da für einen weiteren Raum in dem angemieteten Gebäude herzurichten. In einer weiteren Sitzung des Kindergartenausschusses musste diese Empfehlung wieder zurückgenommen werden, da sich herausstellte, dass die Gruppenstärke im nächsten Jahr wieder auf ca. 18 Regelkinder anwachsen wird. Der Umbau für den weiteren Raum soll jedoch in jedem Fall erfolgen, um die Betreuungsqualität zu verbessern und z. B. die Arbeit mit kleinen Gruppen besser gestalten zu können. für die Herrichtung des zusätzlichen Raumes im Kindergarten werden Kosten von ca. 10.000 € veranschlagt, die entsprechend der Finanzkraft auf die beteiligten Gemeinden verteilt werden. Um dem gesetzlichen Anspruch gerecht zu werden, dass ab 2013 35% der unter 3-järigen Kinder eine Betreuungsplatz in einer Tageseinrichtung zur Verfügung steht, sollen mit den Nachbargemeinden weitere Gespräche hinsichtlich gemeinsamer U3-Betreuung stattfinden. Eine weitere Möglichkeit dieser gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, wäre die Einrichtung von Tagesmutterplätzen, was die Gemeinde nach Kräften unterstützt.
Kinderfest
Das Kinderfest war in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Den Müttern des Vorbereitungsteams um Dörte Meitzner und Monika Niemann gilt wieder ein herzlicher Dank. Das nächste Fest soll am 18.06.2011 stattfinden. Eltern und Kinder sind aufgerufen, Wünsche und Vorschläge für Spiele und die Ausgestaltung an Dörte Meitzner weiterzuleiten.
Busanbindung
Im Frühjahr gab es eine intensive Diskussion über eine zusätzliche Bushaltestelle an der Zufahrt zum Dorf von der K2 kommend. Dem Wunsch einer Familie wollte die Gemeindevertretung nicht entsprechen, da sie die Einrichtung der Haltestelle in der unübersichtlichen Kurve für zu gefährlich ansah. Nach intensiver Beratung über die sicherste Lösung wurde entschieden, einen neuen Fuß- bzw. Wanderweg auf dem Seitenstreifen an der Ortsausfahrt herzustellen. Diese Lösung verbessert die Sicherheit der Fahrschüler und auch der Fußgänger, die z. B. einen Spaziergang oder eine Wanderung in die Feldmark von Bünsdorf planen. Auf Anregung unseres Kreistagsabgeordneten Thorsten Schulz haben wir ein Gespräch mit dem Kreisverwaltungsdirektor Herrn Blunk und der Autokraft geführt, in dem über Möglichkeiten einer allgemeinen Verbesserung der ÖPNV-Anbindung der Gemeinde Bünsdorf gesprochen wurde. Insbesondere lag uns am Herzen, eine Möglichkeit für den Ortsteil Wentorf zu finden, die die Schülerbeförderung zur Grundschule nach Borgstedt verbessert. Nach Prüfung durch die Autokraft wurde uns leider mitgeteilt, dass aufgrund der zusätzlich verlängerten Fahrzeit diese Möglichkeit nicht angeboten werden kann. Erfreulich waren dagegen die weiteren Ergebnisse des Gespräches. Die Schüler des Kronwerkgymnasiums können jetzt auch nach der 7. Stunde mit dem Bus ohne große Wartezeit nachhause kommen, da die Abfahrtzeit nach dem Fahrplanwechsel am 12.12. um 10 Minuten auf 14:20 Uhr verschoben wird. In den Ferien fuhr bisher in den frühen Morgenstunden kein Bus, da diese Zeit nur von Schulbussen bedient wird. Durch Umleitung des Busses von Gettorf, wird nun auch in der Ferienzeit um 7:04 Uhr eine Fahrmöglichkeit für Auszubildende und Berufstätige geschaffen.
Straßenbau
Der vergangene Winter hat nicht nur zu einem höheren Aufwand beim Winterdienst geführt, auch mussten vermehrt Schäden an den Fahrbahnen der noch nicht sanierten Wege vorgenommen werden. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, den Reparaturaufwand an unseren Straßen und Wegen nachhaltig zu verringern. Deshalb soll der Investitionsplan für die Deckenerneuerung weitergeführt werden. Nachdem in diesem Jahr bereits der Weg nach Steinrade einen neuen Fahrbahnbelag erhalten hat, wird 2011 die Straße nach Wentorf folgen. Die geplanten Kosten von ca. 150.000,- Euro werden zu 55% des Nettobetrags gefördert. Ohne Griff in die noch vorhandenen Rücklagen, ist diese Maßnahme jedoch nicht zu stemmen.
Verpachtung der Schirnau
Die Angelrechte an der Schirnau sind wieder an den Angelverein "Frühauf Sehestedt" verpachtet worden. Einige Angler aus Bünsdorf planten in Zusammenarbeit mit dem Sportverein Bünsdorf eine Beteiligung an der Ausschreibung. Ein Angebot wurde jedoch nicht abgegeben. Nach Rücksprache mit dem Sehestedter Angelverein, bietet der Verein allen Interessierten eine Mitgliedschaft an. Neben der Möglichkeit in der Schirnau zu angeln, besteht dann auch die Angelmöglichkeit im Nord-Ostsee-Kanal und weiteren Gewässern. Der Verein betreibt darüber hinaus eine intensive Jugendarbeit.
Löschwasserentnahmestellen
Die Versorgung der Feuerwehr mit Löschwasser ist in unserem ländlichen Raum schon immer ein Problem, da fast ausschließlich Wasser aus offenen Gewässern entnommen werden muss. Da die Zugänglichkeit am Seeufer und an der Schirnau oft schwierig ist, sind von der Gemeinde Saugstellen eingerichtet worden. Aufgrund des Alters und durch Algen- und Muschelbewuchs ist die Leistungsfähigkeit der Anlagen mit den Jahren schlechter geworden. Die Saugstelle an der Schirnau ist nun durch ein Filterrohr im Bachbett der Schirnau saniert worden. Im nächsten Jahr ist ein Umbau der Saugstellen im Mückenbarg geplant.
Dichtheitsprüfung
Nachdem ich Ihnen im letzten Jahr die Dichtheitsprüfung der Hausanschlussleitungen angekündigt hatte, die bis 2015 erfolgen sollte, kann ich nun mitteilen, dass dieses Vorhaben von der Landesregierung auf 2020 verschoben ist, zunächst also kein unmittelbarer Handlungsdruck besteht.
Wehrführer der Feuerwehr
Seit nun schon fast 30 Jahren ist unser Wehrführer Otto Büller in seinem Amt. Mit Ablauf der Wahlperiode im Februar wird er nicht wieder für diesen Posten kandidieren. für die Feuerwehr und für die Gemeinde hat Otto Büller sich mit einem beispiellosen Engagement eingesetzt, die unsere höchste Anerkennung verdient.
Bünsdorf im Generationenumbruch
In den vergangenen Monaten hat sich das Ortsbild von Bünsdorf im Dorfkern ganz erheblich verändert, auch zu seinem Vorteil. Alte Gebäude wurden bzw. werden demnächst abgerissen, andere werden umgebaut und grundsaniert, neue Gebäude entstehen. De Bünsdörper heißt alle Neubürger herzlich willkommen und wünscht ihnen, nachdem sie sich hier ihr Heim eingerichtet haben, dass sie sich auch bald als Bünsdorfer fühlen.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Helfern bedanken, die die Gemeindearbeit im vergangenen Jahr tatkräftig unterstützt haben - ob hauptamtlich, gewählt oder aus freien Stücken.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011.
Mit herzlichen Grüßen
Jens Kühne


