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Angaben zum Gemeindewappen

Im Zentrum des Wappens steht die Bünsdorfer Kirche. Die seitlich angeordneten Eichenblätter weisen auf den Naturpark Hüttener Berge hin, während die Wellenbalken den Wittensee verdeutlichen sollen.

Gemeinde

Die Gemeinde Bünsdorf, bestehend aus den Ortsteilen Bünsdorf, Wentorf, Steinrade und Schirnau zählt heute rund 630 Einwohnerinnen und Einwohner. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 1.325 ha und liegt im Naturpark Hüttener Berge eingebettet zwischen dem Wittensee im Norden und dem Nord-Ostsee-Kanal (im neueren Sprachgebrauch international auch Kiel-Canal genannt). Mitten durch den Ort fließt die Schirnau, welche die beiden Gewässer miteinander verbindet.

Bünsdorf ist ein Ort, der zum Wohnen und Erholen einlädt, aber auch der Landwirtschaft und kleineren Handwerksbetrieben ihren Raum lässt. Attraktive in die Natur eingebettete Wanderwege, spezielle Ferienhausgebiete und die Bereitstellung von Ferienwohnungen in familienfreundlicher und privater Atmosphäre laden jährliche zahlreiche Urlauber ein, ihre Freizeit in der Gemeinde zu verbringen. Das Erholungs- und Bildungszentrum Wittensee, eine Einrichtung der landeskirchlichen Gemeinschaft, erfreut sich genauso als Versammlungs-, Tagungs- und Erholungsstätte überregionaler Beliebtheit, wie die direkt am südwestlichen Ufer des Wittensees gelegene Badestelle. Diese verfügt nicht nur über eine ausgezeichnete Badewasserqualität sondern auch über einen Sandstrand, einer Steganlage für den bequemen Einstieg und einer Badeinsel und einer Wasserrutsche. Angereichert wird die Badestelle durch einen Kinderspielplatz, eine Spielwiese mit Fußballtoren, Volleyballfeld und Basketballkorb. Ein besonders beliebter Anlaufpunkt ist der an die Badestelle angrenzende Grillplatz mit architektonisch einmaliger Schutzhütte, der das ganze Jahr über genutzt werden kann.

Mitten in der Gemeinde liegt die St. Katharinenkirche zu Bünsdorf. Die aus wuchtigen Feldsteinmauern errichtete einschiffige, romanische Kirche wurde nach einem verheerenden Feuer im Jahr 1659 wieder aufgebaut. Da bei dem Feuer alle wesentlichen Kirchenbücher verbrannten, kann heute nicht mehr eindeutig zugeordnet werden, wie lange es in Bünsdorf schon ein eigenes Gotteshaus gab. Die älteste gesicherte Erwähnung findet sich auf einer Urkunde, die das Datum 1355 trägt und „Bunestorp“ bereits als lange bestehendes Kirchspiel benennt. Die Kirche dient dem ortsansässigen Gospelchor auch als Bühne für tolle Vorstellungen.

Neben der Kirche gibt es in Bünsdorf einen urtypischen Landgasthof, der seit 1996 von dem Ehepaar Lachmair unter dem Namen „König Ludwig“ betrieben wird und neben regionalen Speisen auch bayerische Küche im Angebot hat. Zum weiteren Dorfleben trägt auch das bürgerschaftliche Engagement vieler Menschen bei, die im Sport- und Schützenverein, der Feuerwehr, dem Altenclub, der Windgilde und der Landjugend oder des CDU Ortsverbandes organisiert sind. Aber auch ohne Vereinsbindung werden von den Bürgerinnen und Bürgern viele Veranstaltungen, wie Kinderfeste und Laternenumzüge organisiert. Einen wichtigen Bestandteil bildet dabei der einzügige, gemeindeeigene Kindergarten unter der Trägerschaft der evangelischen Kirche.