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Wanderwege in der Gemeinde

In der Gemeinde Bünsdorf gibt es wie im gesamten Bereich des Naturparks Hüttener Berge vielfältige Möglichkeiten zum Wandern. Von kurzen Rundwanderwegen bis hin zu längeren Themenrouten ist für Individualität in landschaftlich reizvoller Umgebung gesorgt.

Wandern

Drei Wandervorschläge in Bünsdorf

Am Feldrain entlang – für Leute mit sicherem Auftritt und festen Schuhen!

Start für den ersten Wanderweg ist am Parkplatz hinter der Kirche. Von Anfang an begleitet uns die Schirnau, die wir nach ca. 50 m auf einer Holzbrücke überqueren. Auf gut gemähtem Weg geht es weiter, bis die Kläranlage zu sehen ist. Da biegen wir rechts ab, immer an der Schirnau entlang. Wie erfreulich, schon nach der ersten Biegung ist eine Bank in Sicht. Von dort hat man einen weiten Blick über Felder und die der Natur überlassene Wiese – auf der noch vor wenigen Jahren Kühe ihren Sommer verbrachten. Folgen wir dem Weg weiter, müssen wir uns entscheiden rechts oder links! Links bietet sich der Weg für eilige Leute an, die in 20 Minuten wieder zu Hause sein möchten. Wir biegen rechts ab und könnten schon wieder auf einer Bank eine Pause einlegen. Mit dem Überqueren der zweiten Brücke verabschieden wir uns nach ca. 100 m von der Schirnau, nicht ohne der schnellen Strömung mit den Augen zu folgen. Im Frühjahr begleiten uns viele Vogelstimmen, die Nachtigall hat hier ihr Revier, der Kuckuck meldet sich laut und vernehmlich. Weiter geht es am Knick entlang – auf der anderen Seite die Koppel. Der Weg macht jetzt etliche Biegungen (vielleicht zählen Sie mal, ich bin auf zehn gekommen) und so manche Bank lädt zum Zwischenstopp ein. Nach 35 Minuten zügigem Gehen beginnt ein kurzes Stück Feldweg, der in einen Plattenweg übergeht und uns bis an die Kreisstraße führt. Um nicht auf der Straße weitergehen zu müssen, führt ein gut gemähter Weg an der Koppel entlang. Nur ein paar Meter vom Ortsschild kommt dann die Belohnung. Wieder eine Bank – mit einem Blick – manchmal bis Mettenhof – und vor allem zum Aublick und Aukamp.

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20-Minuten-Wanderweg

Der 20-Minuten-Wanderweg beginnt genau wie der erste Wanderweg am Parkplatz hinter der Kirche. An der Stelle, wo wir uns entscheiden müssen – rechts oder links abzubiegen –, entscheiden wir uns diesmal für den Weg nach links. Er ist gut zu gehen und ab und zu kann man am Knick vorbei auf die Schirnauer Felder schauen – wo recht oft Rehe ihr Futter suchen. Es gibt einige Wegbiegungen, nicht allzuweit kann man dann schon die Straße sehen, die von Bünsdorf nach Steinrade führt. Am großen Jagdstein, der einmal das herzogliche Jagdrevier begrenzte, kommen wir auf die Straße, die uns ins Dorf führt.

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Rundweg um den Wühren

Hier kann man beruhigt mit den Sonntagsschuhen starten – (gibt es die heute überhaupt noch?). Es ist ein Spaziergang, der sich nach dem Mittagessen anbietet.

Am Wührenparkplatz beginnt ein Plattenweg, schon nach wenigen Schritten schaut man über das Tal der Meinbek. Wer jetzt ein Fernglas mit hat, der kann die große Anzahl der Wildgänse genauer betrachten. Sie sehen die Wiesen anscheinend nur ihnen zugehörig. Sie sind das ganze Jahr dort anzutreffen, im Frühjahr führen sie die Jungen aus. Sie lassen sich auch nicht durch die Wasserbüffel stören, die zeitweise dort anzutreffen sind. Wer aber zur Zeit des Sonnenuntergangs hier steht, dem wird ein großartiges Schauspiel geboten – es ist zauberhaft anzuschauen – aber leider immer viel zu schnell vorüber.  Am Ende des Plattenwegs -  nach ca. 100 m Asphaltstraße – hält man sich links und kommt nun auf einen Fußweg, der direkt am Wittensee entlang führt. Dieser westliche Teil des Wittensees steht unter Naturschutz und hier tummeln sich Vögel in hoher Zahl: Enten, Bleßhühner, auch der Seeadler wird zuweilen gesichtet. Bei einer großen Artenvielfalt haben zudem Schwäne hier ihr Revier.

Rechter Hand sind die spitzen Dächer der Nurda(ch)häuser und auf der anderen Seite hat man immer wieder einen neuen Blick auf den Wittensee. Der Weg führt jetzt durch den Bruchwald, der an heißen Tagen Kühle verspricht. Jetzt kann der Spaziergänger umdrehen oder sportlich 46 Stufen nehmen (frühere Uferkante des Wittensees). Der Fußweg endet am Wührenredder, unweit vom Wührenparkplatz. Wer nun nicht (sportlich) die 46 Stufen spurten möchte, beginnt den Weg am Wührenredder und geht dann ganz gemütlich die Stufen hinunter.

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